Erschöpfung garantiert keinen guten Schlaf. Zum Einschlafen und während der Nacht muss der Körper Wärme abgeben. Ist die Umgebung zu warm, wird dieser Prozess schwieriger; Schwitzen, häufiges Aufwachen und flacherer Schlaf können folgen.
Warum Hände und Füße wichtig sind
Blutgefäße in der Haut erweitern sich und transportieren Wärme nach außen. Deshalb kann ein warmes Bad vor dem Schlaf paradox helfen: Danach wird Wärme über die Haut abgegeben. Bei heißer Raumluft fehlt jedoch das notwendige Gefälle.
Praktische Kühlung ohne falsche Versprechen
Tagsüber verschatten, Wärmequellen ausschalten, nachts nur bei kühlerer Außenluft lüften, leichte Bettwäsche verwenden und ausreichend trinken. Ventilatoren kühlen durch Luftbewegung und Verdunstung, senken aber nicht die Raumtemperatur.
Wer besonders gefährdet ist
Ältere Menschen, Säuglinge, chronisch Kranke und bestimmte Medikamentennutzer reagieren empfindlicher. Bei Zeichen von Hitzebelastung zählt medizinische Hilfe, nicht nur Schlafhygiene.
Die Pointe
Der Körper kann todmüde und gleichzeitig thermisch nicht schlafbereit sein. Müdigkeit drückt aufs Bett – Temperatur öffnet oder schließt die Tür zum Schlaf.